Bald ist kein Termin

Shownotes

„Mach das, wenn du dazu kommst." Ein Satz, der harmlos klingt und dich regelmäßig Zeit, Nerven und Ergebnisse kostet. In dieser Folge erzählt Kai, wie ein Mitarbeiter zwei Wochen lang nichts lieferte, warum der Fehler bei Kai lag und mit welchem einen Wortwechsel du ab heute klarer führst, ohne unfreundlich zu werden.

Das nimmst du mit:

Warum „gesagt" und „angekommen" zwei verschiedene Dinge sind

Weshalb „bald" kein Termin ist, sondern ein Wunsch

Der einfache Test, mit dem du prüfst, ob deine Ansage wirklich klar war

Wie du glasklar und trotzdem warm bleibst

Dein Satz für diese Woche:

Streich bei der nächsten Aufgabe das Wort „bald". Ersetz es durch einen echten Zeitpunkt.

Mehr davon: Die ganze Geschichte und den genauen Klartext-Satz gibt es in Kais Newsletter. Kostenlos eintragen unter mitarbeiterfuehren.com 👉https://mitarbeiterfuehren.com/kontakt/42-newsletter-anmeldung/ Und wenn du mit anderen Führungskräften über genau solche Situationen diskutieren willst: Die kostenlose Community findest du hier

👉 https://www.skool.com/mitarbeiterfuehren/about

Transkript anzeigen

00:00:01: Der

00:00:12: Podcast

00:00:13: von und mit Kai Beuth, dem Experten für das Thema Führung.

00:00:21: Ich hatte ihm gesagt, mach das wenn du dazu kommst.

00:00:34: Im meinem Kopf war völlig klar was ich meinte.

00:00:38: Diese Woche spätestens Donnerstag!

00:00:40: In seinem Kopf hieß es irgendwann und irgendwann ist in einem vollen Arbeitsalltag.

00:00:46: ein anderes Wort für nie.

00:00:48: Das hat nichts mit Faulheit zu tun.

00:00:50: Es liegt daran dass oben auf dem Stapel immer etwas liegt was lauter schweigt.

00:00:56: Ich habe damals den Fehler bei ihm gesucht.

00:00:58: heute weiß ich Der Fehler lag komplett bei mir, denn ich hatte etwas verwechselt das viele Fumuskräfte verwechseln.

00:01:06: Ich dachte wenn ich es gesagt habe dann ist es auch angekommen.

00:01:11: aber gesagt und angekommen sind zwei völlig verschiedene Dinge.

00:01:16: was in deinem Kopf glasklar ist kommt beim anderen oft als Nebel an und je wager du bleibst desto mehr musst ein Team raten.

00:01:28: Raten wie wichtig es ist.

00:01:31: Raten bis wann?

00:01:33: Raten, was du wirklich willst und raten kostet!

00:01:37: Es kostet dein Team Kraft, dich Nerven und euch alle Zeit.

00:01:44: Ich will dir ein Beispiel geben, wie oft das passiert.

00:01:46: Denk an den letzten Satz mit dem Du eine Aufgabe rausgegeben hast.

00:01:50: Kannst Du Dich damals um kümmern?

00:01:53: Wäre super wenn Du da mal drauf schaust.

00:01:56: Meld Dich wenn du so weit bist.

00:01:59: Klingt harmlos, oder?

00:02:01: Aber in jedem dieser Sätze schildert das Wichtigste ein Zeitpunkt und ohne Zeitpunkt entscheidet der andere selbst Wenn es dran ist Und meistens später als du denkst Also was habe ich geändert?

00:02:14: Etwas Kleines Dass alles verändert hat.

00:02:18: Ich habe aufgehört bald zu sagen Bald ist kein Termin Bald ist ein Wunsch!

00:02:24: Ich sage jetzt einen Tag Und eine Uhrzeit.

00:02:28: Ich brauche das bis Freitag zwölf Uhr und ich habe einen zweiten Reflex dazu genommen, ich frage am Ende einmal nach was nimmt du jetzt als nächstes mit?

00:02:39: Das mache ich nicht um zu kontrollieren, ich mach es um zu hören ob mein Nebel bei der anderen Person ans klares Bild angekommen ist.

00:02:47: und jetzt kommt der Einwand den ich am häufigsten höre Kai!

00:02:51: Das wird doch total streng so nach Chef der auf die Uhr klopft Und ich verstehe das.

00:02:57: Am Anfang fühlt es sich ungewohnt an, aber lass mich dir mal was sagen!

00:03:01: Streng und unfreundlich sind zwei komplett verschiedene Dinge.

00:03:05: Du kannst freundlich sein, zugewandt und trotzdem glasklar.

00:03:10: Der Ton macht die Musik, der Termin macht die Verbindlichkeit.

00:03:15: Beides geht zusammen.

00:03:16: – und noch etwas Ein klarer Termin ist auch ein Geschenk an dein Gegenüber.

00:03:22: Die Person muss mich mehr raten, wie wichtig es dir ist.

00:03:25: Sie weiß es!

00:03:26: Das nennt Druck heraus.

00:03:28: Es baut nicht den Druck auf.

00:03:31: Und ehrlich?

00:03:33: Was ist denn da die Alternative?

00:03:34: Jemandem umklaren lassen und ihm hinterher vorzuwerfen, dass er das falsch verstanden hat?

00:03:40: Das ist keine Freutlichkeit.

00:03:42: Das ist nur bequemer für den Moment.

00:03:45: Ich sag so Klarheit ist kein Kontrollzwang.

00:03:47: Klarheit is eine Form von Respekt.

00:03:50: Du nimmst deinem Gegenüber, du nimmest deinen Gichen über ernst genug um ihm zu sagen woran es ist.

00:03:58: Und wenn du unsicher bist ob deine Ansage angekommen ist gibt es einen einfacher Test.

00:04:03: Frag am Ende bis wann und was genau die andere Person jetzt tut.

00:04:09: Kommt dieselbe Antwort zurück die du im Kopf hast?

00:04:12: Dann war's klar!

00:04:13: Kommt etwas anderes.

00:04:15: hast du gerade ein Missverständnis verhindert bevor es entstanden ist?

00:04:19: Wenn du diese Woche also eine Sache aus dieser Folge mitnimmst, dann diese.

00:04:23: Bei der nächsten Aufgabe die du raus gibst streicht das Wort bald ersetzt es durch einen echten Zeitpunkt und schau wie viel öfter zurückkommt was du gemeint hast.

00:04:37: In meinem Newsletter diese Woche erzähle ich die ganze Geschichte mit einem Mitarbeitenden noch etwas ausführlicher Und ich zeig dir den genauen Satz mit dem aus einer wagen bitte ein klare Auftrag wird.

00:04:48: Wenn du den Newsletter noch nicht bekommst, dann trage dich ein.

00:04:51: Denn Lenk findest du in den Schurnots!

00:04:54: Und der Mitarbeiter von damals?

00:04:56: Der liefert heute pünktlich... ...der hat sich dafür gar nicht groß ändern müssen.

00:05:00: Geändert habe ich mich.

00:05:02: Indem ich endlich klar wurde.

00:05:13: Der Podcast

00:05:17: von

00:05:17: und mit Kai Beuth,

00:05:19: dem Experten

00:05:20: für das Thema Führung.

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